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Archive for April 2015

KULT-Fraktion fordert beschleunigten Ausbau der Breitbandanschlüsse http://ift.tt/1by7l4e „Kupfer ist von gestern, wir brauchen Glasfasern im Untergrund.“ – so Stadtrat Uwe Lancier (Piraten). Die KULT-Fraktion hat einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der den beschleunigten Ausbau von Breitbandanschlüssen im Stadtgebiet und der angrenzenden Region ermöglichen soll. Die dafür nötige Infrastruktur soll die Stadt schaffen, damit die Versorgung mit schnellem Internet so einfach wie möglich gestaltet wird, vergleichbar mit der Zugangsschaffung zu Grundstücken mit dem Straßenbau. Wir denken, dass das Verlegen von Leerrohren bis an die Grundstücksgrenzen eine sehr gute Lösung ist. Durch solche Leerrohre können verschiedene Telekommunikationsanbieter günstig ihre Glasfaserleitungen verlegen, was wieder einen echten Wettbewerb bringt. Aktuell ist in vielen Gebieten kein Wettbewerb vorhanden, da die hohen nötigen Investitionen die Anbieter die Gebiete meiden in denen andere bereits aktiv sind. Das führt dazu, dass wenige große Unternehmen die Gebiete untereinander aufteilen und Kunden lokal keine oder nur eine kleine Auswahl haben. Außerdem sollen die städtischen Unternehmen technisch prüfen, ob in bestehenden Gas- und Wasserleitungen zusätzliche Glasfaserleitungen eingebracht werden können. Auch Mitnutzen der Infrastruktur der Straßenbahn und z.B. der Stromtrassen kommen für Parallelinstallationen in Frage. Damit Karlsruhe seine Führungsrolle in der Informations- und Kommunikationstechnologie nicht verliert, muss bis spätestens 2020 eine flächendeckende Versorgung mit einer Übertragungsrate von 1 GBit/s sichergestellt sein. Derartige Geschwindigkeiten sind mit den alten Kupferleitungen nicht zu erreichen, als deren Ersatz kommt aktuell nur die leicht aufrüstbare Glasfasertechnologie in Frage. Dieser Ausbau kann auf Grund des engen Zeitrahmens nicht allein privaten Anbietern überlassen werden. Der Zugang zu hohen Übertragungsgeschwindigkeiten ist inzwischen mit zum wichtigsten Standortfaktor für Unternehmen der wachsenden Branche der Informations- und Telekommunikationsindustrie. Eine zukunftsträchtige Qualität ein wichtiger Anreiz, nach Karlsruhe zu kommen und hier zu bleiben. Ein schneller Internetzugang wurde auch bei der letzten Konferenz der Technologieregion Karlsruhe von Wirtschaftsvertretern angemahnt. Stadtrat Erik Wohlfeil (Piraten) sagt auch im Hinblick auf Unternehmen dazu: “Ein Breitband-Internetanschluss gehört zur Daseinsvorsorge, genauso wie Strom-, Wasser und Abwasseranschluss.”

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Piratin Reda über EU-Strategie zum Digitalen Binnenmarkt: Mutlos und lückenhaft http://ift.tt/1yPnpJ8 »Von einem Aus für Ländergrenzen im Netz kann hier keine Rede sein: Einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt verwirklicht die vorliegende Strategie nicht«: So beurteilt Julia Reda, die Europaabgeordnete der Piratenpartei, den Entwurf der digitalen Binnenmarktstrategie der EU-Kommission, der gestern im Netz auftauchte. [1] »Die Ambition, ›nationale Silos im Urheberrecht abzubauen‹, ist einem mutlosen politischen Kuhhandel gewichen: Lückenhafte Maßnahmen gegen Geoblocking sollen offenbar mit verschärftem Einsatz gegen Urheberrechtsverstöße ›abgegolten‹ werden. Bei einem Thema, bei dem sich Europäerinnen und Europäer zu Tausenden für eine gesamteuropäische Lösung ausgesprochen haben, derart vor dem Druck der Industrie in die Knie zu gehen, ist ein schwerer Fehler! Die Praxis, Menschen innerhalb Europas je nach Herkunftsland von digitalen Inhalten auszusperren, muss ein Ende haben. Im Dokument wird von herzustellender ›Portabilität‹ legal gekaufter Inhalte gesprochen. Dieser Vorschlag geht aber völlig am Problem vorbei, dass Inhalte in vielen EU-Ländern gar nicht legal gekauft werden können. Viele Streamingseiten wie Youtube sind durch Werbung finanziert; oder im Falle der Angebote öffentlich-rechtlicher Rundfunksender durch Steuern oder Gebühren. Portabilität legal gekaufter Inhalte wird aber nichts daran ändern, dass diese Inhalte weiterhin ›in deinem Land nicht verfügbar‹ sind. Geoblocking soll außerdem weiterhin erlaubt sein, ›wenn die Kosten für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr zu hoch wären›. Wir brauchen aber nicht bloß ›Netflix-Roaming‹, sondern ein diskriminierungsfreies, grenzenloses Netz! Kulturelle und sprachliche Minderheiten dürfen etwa nicht länger technisch davon abgehalten werden, an Kulturangeboten aus anderen Ländern teilzuhaben. Offline ist der grenzüberschreitende Austausch bereits heute das Kernprinzip der EU, eine diskriminierende Praxis wie Geoblocking wäre da illegal. Die gleichen Freiheiten wie offline müssen endlich auch online gelten. Bleibt es bei diesem Entwurf, werden wir weiterhin 28 unterschiedliche Urheberrechte in der Union haben. Ohne zumindest die Urheberrechtsschranken zu harmonisieren, lässt sich kein digitaler Binnenmarkt herstellen. So wird es weiterhin in manchen Mitgliedsstaaten illegal bleiben, ein selbst aufgenommenes Foto eines Wahrzeichens ins Netz zu stellen – das versteht kein Mensch. Der Alltag im Netz wird weiterhin von Rechtsunsicherheit erschwert – etwa beim Teilen von Links oder bei modernen Kulturtechniken wie Bild- und Videozitaten. Die 28 Regelwerke werden auch weiterhin Hürden für europäische Startups darstellen, deren Bedeutung die Kommission an anderer Stelle im Dokument noch hervorhebt – und ebenso für Kulturinstitutionen wie Bibliotheken und Archive. Urheberrechtsverstöße werden in dem Papier hingegen in einem Atemzug mit terroristischen Inhalten und dokumentiertem Kindesmissbrauch genannt. Die Kommission zieht anscheinend in Betracht, Onlineplattformen zur aktiven Überwachung von Nutzerinhalten zu verpflichten. Dieser Ansatz würde nicht nur die Menschenrechte online weiter aushöhlen, sondern auch die Kosten für die Entwicklung neuer Onlineplattformen derart in die Höhe treiben, dass der Markt einigen wenigen Großunternehmen überlassen bliebe. Um die Chance auf einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt nicht zu verspielen, muss die EU-Kommission an dieser Strategie noch viel nachbessern. Hoffentlich ist der im Dokument enthaltene Vermerk ›Hier werden noch Nachweise benötigt‹ nicht Hinweis darauf, dass bis zur Präsentation am 6. Mai nur mehr an der Rechtfertigung der Pläne gearbeitet wird.« Julia Reda ist Berichterstatterin des EU-Parlaments für die Evaluierung der Urheberrechtsrichtlinie von 2001.[2] Ihr Bericht wird am 6. / 7. Mai im Rechtsausschuss und voraussichtlich am 10. Juni im Plenum des Parlaments abgestimmt. [3] Quellen: [1] Geleakte Dokumente: http://ift.tt/1cZLKSQ[..] (in englischer Sprache) [2] Alle Informationen zum Urheberrechts-Evaluationsbericht: http://ift.tt/1C7U6fB (in englischer Sprache) [3] Informationen zum Urheberrechts-Evaluationsbericht: http://ift.tt/1FXB4MU (in deutscher Sprache) teile es

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TTIP Freihandelsabkommen – Warum soll man Merkel & Gabriel überhaupt noch glauben? http://ift.tt/1cIz2HX Heute gab es weltweite Proteste gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Angela Merkel befand sich heute ausgerechnet auf einer Wahlkampfveranstaltung und sah sich genötigt mal wieder zu beschwichtigen: »Wir gehen nicht mit unseren Standards runter, weil wir ein Abkommen verhandeln. Diese Standards sind gesetzt. Die bleiben auch, und nichts daran wird nach unten geschraubt.« Das sollen wir jetzt einfach so glauben? Wir möchten an dieser Stelle einmal ein Wahlkampfversprechen von Frau Merkel in Erinnerung rufen: Vielleicht denkt sie bei ihrer Aussage zu den Standards aber auch daran, dass sich der Staat diese von den Konzernen kaufen kann. Kanada zeigt uns wie das geht: Die Öl- und Gasfirma Lone Pine Resources Inc. verklagt die Regierung auf 250 Millionen US-Dollar Schadensersatz, weil Kanada das höchst umstrittene Fracking in Quebec untersagt hat. Basis für die Klage ist das Handelsabkommen NAFTA zwischen Kanada, den USA und Mexiko. So kostet uns der Rückkauf der Standards zwar viele Steuergelder, aber Merkel hätte wenigstens nicht gelogen. Angela Merkel ist mit ihren Stimmungsschwankungen nicht alleine. Sie genießt die Gesellschaft von Sigmar “Fähnchen im Wind” Gabriel und seiner SPD. Die SPD hatte erst im letzten Jahr auf einem nicht-öffentlichen Parteikonvent klar beschlossen, angestrebte Regelungen wie Internationale Schiedsgerichte nicht in einem Freihandelsabkommen mit den USA akzeptieren zu wollen. Davon will der amtierende SPD-Vorsitzende und zuständige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nun nichts mehr wissen. Vor kurzem erklärte er seiner Parteibasis, dass die Schiedsgerichte sich wohl nur noch schwerlich aus dem Abkommen herausverhandeln ließen. Erschreckend ist nicht nur sein abrupter Meinungswechsel, sondern auch sein Umgang mit der Kritik der eigenen Basis. Kritik? Nein danke! Sigmar Gabriel ist zwar ein instinktsicherer Politikdarsteller; er ist in der Lage auf Stimmungen und Gefühle in der Bevölkerung einzugehen. Das hindert ihn jedoch nicht daran, sich schnell – und oft für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar – von gerade bezogenen Positionen zu entfernen und das Gegenteil zu vertreten. Selbstsicher, überzeugt, immer das Richtige zu tun und immer zu wissen, was das Richtige ist. Einer, der das Volk möglichst fern von sich und politischen Entscheidungen hält. Bürgerbeteiligung? Das ist mit dem Sigmar nicht zu machen, das bringt nur Unruhe in die bräsige Lebenswirklichkeit eines vom Volk entfremdeten Politikers. Hier hat er schlicht das Lager gewechselt. Raus aus der linken Ecke der Interessen der Bürger, rein in die konservative, neoliberale Ecke der Konzerne und ihrer Wirtschaftsinteressen. Es macht einen zornig, wenn man beobachtet wie die Vertreter der Großen Koalition für die Interessen der Konzerne, den Koalitionsfrieden und Machtoptionen ihre Positionen und Werte reihenweise zur Schlachtbank führen. Dem Souverän in Form eines bundesweiten Volksentscheides die Möglichkeit zu geben, bei konkreten Themen dem Treiben ein Ende zu setzen, wird natürlich abgelehnt. Das Volk ist nach ihrer Auffassung nicht in der Lage eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Oder geht es doch nur darum Entscheidungen zu verhindern, welche den Regierenden nicht in den Kram passen? Welcher Mensch soll sich da noch ernst genommen fühlen? Wer soll da noch Vertrauen in die Politik oder die Politiker im Bundestag haben? Leider niemand… Dennoch – wir geben wir nicht auf und werden uns weiterhin unermüdlich als wählbare Alternative für eine andere Art der Politik anbieten! #aktionstag-ttip-bilder Aktionstag gegen TTIP Und natürlich haben wir Piraten uns am heutigen Aktionstag vielerorts den Protesten angeschlossen. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Menschen aufstehen und ihre Stimme erheben. Danke dafür! Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl Bilder vom Aktionstag für euch zusammen gestellt. teile es

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Ausschreibung Detektiv/Detektei http://ift.tt/1OS8fXv Die Piratenpartei NRW sucht ab sofort eine Detektei zur Personenüberwachung. Ihre Aufgaben: Lückenlose Überwachung der Zielperson innerhalb eines gemeinsam festzulegenden Zeitraums, Überwachung der Bewegung 4 Wochen, andere Tätigkeiten 10 Wochen Überprüfung der Zielperson in folgenden Feldern: Einkommen aus Nebenverdiensten, nicht nur aber auch in Verbindung mit Spesenbetrug und Steuerhinterziehung berufliche Gespräche mit Lobbyvertretern Verhalten im Internet sowie Telekommunikationsverhalten Umgang mit Mitarbeitern Überprüfung bei dem Verdacht auf Diebstahl, Unterschlagung und Versicherungsbetrug Pornographiekonsum Freizeitgewohnheiten, insbesondere in Bezug auf mutwilliges Fehlverhalten bzw. kriminelle Machenschaften Aufdeckung krimineller und/oder verdächtiger Aktivitäten im sozialen Umfeld der Zielperson Ihr Profil: – Erfahrung im Einsatz diskreter Überwachungstechniken – langjährige Berufserfahrung vorausgesetzt – Diskretion wird erwartet – Idealerweise haben sie Erfahrung im Umgang mit Politikern und sind in der Lage sich Zutritt zum deutschen Bundestag, als Lobbyvertreter oder ähnliches, zu beschaffen – Keine Angst vor dem Staats- oder dem Verfassungsschutz Unser Angebot: – Diskretion – Zuverlässige Zahlung – Folgeaufträge sind möglich Zielperson: Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz. Ihr Angebot, gerne verschlüsselt (Key), senden Sie bitte an: vorstand@piratenpartei-nrw.de. teile es

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Mehr als nur Handelsvereinbarungen: die Freihandelsabkommen CETA, TTIP, TiSA http://ift.tt/1EaMLUa Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Berndt, Themenbeauftragter für Energiepolitik der Piratenpartei. Am 18. April findet der weltweite Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA und TPP statt. Wir rufen jeden dazu auf, seine Stimme gegen TTIP zu erheben! Schon seit mehr als tausend Jahren treffen Organisationen, Städte und Staaten miteinander Handelsvereinbarungen. Den Handel vereinfachen, Handelshemmnisse abbauen – warum nicht? Aber die zur Zeit verhandelten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA), den USA (TTIP) und das Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen (TiSA), das 23 Staaten und die EU miteinander verhandeln, sind eben nicht nur Handelsvereinbarungen. Sie sind als völkerrechtlich verbindliche Verträge angelegt und ihre Inhalte stehen damit über dem nationalen Recht. Weichen Regelungen nationaler Gesetze von den Vereinbarungen in den Abkommen ab, müssen die Gesetze angepasst werden. Und wie äußerte sich unsere Kanzlerin auf dem Weltwirtschaftsforum 2011 in Davos: »Der freie Handel ist vielleicht die einfachste Form, Wachstum wirklich weltweit in Gang zu bringen, und er ist auch die gerechteste Form.« Kernelemente dieser Freihandelsabkommen sind ein Investorenschutz mit privaten Schiedsgerichten und die Einführung eines »Rates zur Regulatorischen Kooperation«. In diesem Rat sollen Gesetzesvorhaben eng mit Lobbygruppen abgestimmt werden, ohne dass nationale Parlamente rechtzeitig einbezogen werden können. Sollten dennoch z. B. neue Gesetzesinitiativen ergriffen werden, die dem gesundheitlichen Schutz der Bürger dienen aber den Gewinn von Konzernen schmälern, lassen sich diese mit dem Druckmittel der privaten Schiedsgericht im Rahmen des Investorenschutzes bekämpfen. So z. B. bereits geschehen mit den Klagen des US-amerikanischen Tabakkonzerns Philip Morris gegen die Staaten Australien und Uruguay. Folgerichtig werden jetzt auch Industrielobbyisten direkt als EU-Kommissare eingesetzt. Man siehe z. B. der ehemalige Bankenlobbyist Jonathan Hill als Kommissar für den Bereich Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion oder der ehemalige spanische Erdöllobbyist Miguel Arias Canete als Kommissar für Klimapolitik und Energie. Mit den Instrumenten der Regulatorischen Kooperation und des Investorenschutzes mit privaten Schiedsgerichten soll den nationalen Gesellschaften die Gestaltungsfähigkeit für wirtschaftliches Handeln aus der Hand genommen werden. Damit ist der Kampf der Verfechter eines neoliberalen Kapitalismus gegen die Zivilgesellschaft in Deutschland, die sich eine soziale Marktwirtschaft wünscht, offen ausgebrochen: Die Beamten der Regierungen in der EU-Kommission zusammen mit 600 Wirtschaftsverbänden gegen inzwischen mehr als 80 zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland und inzwischen eine Million Bundesbürger, die sich mit Unterschriften bei der selbstorganisierten europäische Bürgerinitiative gegen die bisher ausgehandelten Vertragstexte der Freihandelsabkommen wenden. Auch wir Piraten stehen auf der Seite der sozialen Marktwirtschaft! Wie sagte unsere Kanzlerin am 01.09.2011: »Das ist eine parlamentarische Demokratie. Deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments. Insofern werden wir Wege finden, die parlamentarische Mitbestimmung so zu gestalten, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.« Nein, selbstverständlich müssen »die Märkte« demokratiekonform sein! Und was antwortete die Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge am 22.08.2014 in Bezug auf die Freihandelsabkommen: »Bei einem ausgehandelten Freihandelsabkommen muss die Bundesregierung beurteilen, ob das europäische Gesamtinteresse an einem Abkommen so überwiegend ist, dass ein ggf. ausgehandeltes Investitionsschutzkapitel hingenommen werden kann oder ob das nicht der Fall ist.« 80 Millionen Bundesbürger sind ein maßgeblicher Anteil eines gesamteuropäischen Interesses! Welchen Amtseid schwor doch einst im Bundestag die Kanzlerin: »Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.« teile es

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PIRATEN gegen Gesetzesverschärfung bei Widerstand gegen die Staatsgewalt http://ift.tt/1FScsne Die Piratenpartei Hessen kritisiert den Vorschlag des hessischen Innenministers Peter Beuth, neue Straftatbestände mit Haftstrafen bis zu 10 Jahren bei Gewalt gegen Polizisten einzuführen [1] als durchsichtigen Versuch, die Eskalation der Blockupy-Proteste für überflüssige Gesetzesverschärfungen zu missbrauchen. Das geltende Recht reicht vollkommen aus, um Straftaten, sowohl gegen Polizisten als auch gegen friedliche Demonstranten, angemessen zu ahnden. »Wieder einmal zeigt sich, dass die wahren Scharfmacher in den Innenministerien sitzen«, so Volker Berkhout, Vorsitzender der Piratenpartei Hessen. »Die Kontroll- und Überwachungsfanatiker in Wiesbaden und Berlin lassen kein Ereignis aus um zusätzliche Gesetze zu fordern, vollkommen unabhängig davon, ob es bereits eine ausreichende Handhabe gibt. Gewalt gegen Polizisten und Rettungskräfte muss verfolgt werden, dazu ist das geltende Recht absolut ausreichend.« Die Piratenpartei Hessen fordert die Aufrüstungsspirale bei den Sicherheitsbehörden zu durchbrechen. Statt weiter zunehmender Überwachungs- und Abschreckungsmaßnahmen muss der Dialog zwischen gesellschaftlichen Gruppen, Veranstaltern von Protesten und der Polizei ausgebaut werden. Quellen: [1] http://ift.tt/1bagboA[..] [2] Geltender §113 StGB: http://ift.tt/1cqKOpa teile es

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Regierung lässt nächste Bombe platzen und gibt LKW-Mautdaten für Dritte frei http://ift.tt/1FS4Y3C Laut einem Bericht des ›Handelsblatts‹ will die Regierungskoalition mit einem Entschließungsantrag die bei der LKW-Maut erfassten Daten für Drittanbieter »zum Zwecke der Verkehrslenkung und Verkehrsforschung« freigeben [1]. Dazu erklärt Stefan Körner, Bundesvorsitzender der Piratenpartei: »Nur zwei Tage, nachdem unser Bundesjustizminister seine Versprechen der Vergangenheit über Bord geworfen und den Beschluss für eine neue Vorratsdatenspeicherung verkündet hat, lässt die Bundesregierung jetzt die nächste Bombe platzen: Die Offenlegung der erfassten Maut-Daten für Dritte. Die LKW-Maut wurde mit dem Versprechen eingeführt, dass die Daten ausschließlich für Abrechnungszwecke genutzt werden. Jetzt soll also auch dieses Versprechen der Regierung nichts mehr wert sein. Grundsätzlich unterstützen wir die Forschung und Entwicklung im Bereich der Verkehrstelematik. Sowohl die Verkehrsführung als auch das Verkehrsangebot können – und müssen – mit Unterstützung elektronischer Systeme wesentlich verbessert werden. Allerdings haben wir, wie bei allen modernen digitalen Technologien, das Problem mit den Daten, die dafür verarbeitet werden müssen. Die unbegrenzte Freigabe solcher massenhaft und flächendeckend erhobener Daten weckt ganz zwangsläufig Begehrlichkeiten. Wesentlich sinnvoller und auch besser kontrollierbar wäre es, ganz konkrete Datenpakete spezifisch für ganz klar umrissene Anwendungen freizugeben. So zäumt die Bundesregierung ihr Pferd von hinten auf. Und das ist fatal. Und: Auch wenn die Regierungskoalition jetzt höchsten Datenschutz verspricht, was ist ein Versprechen einer Regierung wert, die einen Untersuchungsausschuss zu den Überwachungsexzessen ihrer Geheimdienste blockiert? Was ist das Datenschutzversprechen einer Regierung wert, die hier in Deutschland entgegen aller Verfassungsurteile die Vorratsdatenspeicherung wieder einführt und auf EU-Ebene mit allen Kräften daran arbeitet, den EU-Datenschutz so schwach und löchrig wie möglich zu gestalten? Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Hiobsbotschaft, ohne dass eine neue rote Linie überschritten und Versprechen gebrochen werden. Und wir haben kein Vertrauen mehr in auch nur eine Zusage und ein Versprechen unserer Regierung, was den Schutz unserer Grundrechte und Persönlichkeitsrechte betrifft. Wir rufen deshalb alle dazu auf, sich aktiv und kreativ an “Freiheit-statt-Angst”-Protestaktionen der kommenden Wochen zu beteiligen und diese auch vor Ort aktiv zu unterstützen. Eine Welle des Widerstands muss durch das Land rollen.« Quellen: [1] Hinweis dazu auf Golem.de: http://ift.tt/1CWijWw[..] teile es

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